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All­ge­mei­ne Ge­schäfts­be­din­gun­gen der KONTENT GmbH (21.05.2013)
In­halts­ver­zeich­nis
Präam­bel A. All­ge­mei­ne Be­din­gun­gen für al­le er­brach­ten Leis­tun­gen §1. Gel­tungs­be­reich §2. Leis­tun­gen / Än­de­run­gen des Leis­tung­s­an­ge­bots / Preis­än­de­run­gen §3. Ver­trags­schluss, Ver­trags­dau­er und Kün­di­gung §4. Pf­lich­ten des Kun­den §5. Fol­gen von Ver­trags­ver­let­zun­gen und Rechts­ver­let­zun­gen des Kun­den / Rech­te von KONTENT §6. Rechts­st­rei­tig­kei­ten und Frei­stel­lung §7. Ver­gü­tung / Zah­lungs­wei­se / Zah­lungs­ver­zug / Mahn­sch­rei­ben §8. Auf­rech­nung und Zu­rück­be­hal­tungs­recht §9. Ge­währ­leis­tung §10. Haf­tungs­be­schrän­kung für KONTENT §11. Höhe­re Ge­walt §12. Wi­der­rufs­recht §13. Da­ten­schutz §14. Sons­ti­ges B. Be­son­de­re Be­din­gun­gen für ein­zel­ne Ver­trags­leis­tun­gen §15. Be­son­de­re Be­din­gun­gen für In­ter­net-Domains §16. Be­son­de­re Be­din­gun­gen für Webhosting/Spei­cher­platz §17. Be­son­de­re Be­din­gun­gen für E-Mail-Di­ens­te §18. Be­son­de­re Be­din­gun­gen für das Web-Um­lei­tungs Modul §19. Be­son­de­re Be­din­gun­gen für DNSplus §20. Be­son­de­re Be­din­gun­gen für Domain-Synchronisation §21. Be­son­de­re Be­din­gun­gen für Root-Ser­ver §22. Be­son­de­re Be­din­gun­gen für Zu­satz­di­enst­leis­tun­gen

Präam­bel
Die KONTENT GmbH, nach­fol­gend KONTENT ge­nannt, ist ein kom­mer­zi­el­ler An­bie­ter ver­schie­de­ner in­ter­net­be­zo­ge­ner Di­ens­te aus dem Be­reich Webhosting und Domains. Zu­nächst fol­gen Re­ge­lun­gen, die auf je­des Ver­trags­ver­hält­nis mit KONTENT An­wen­dung fin­den, so­dann die­je­ni­gen Re­ge­lun­gen, die ab­hän­gig von den durch den Kun­den ge­wünsch­ten Di­ens­ten sind.

A. All­ge­mei­ne Be­din­gun­gen für al­le er­brach­ten Leis­tun­gen

§1. Gel­tungs­be­reich
§ 1.1.
KONTENT er­bringt al­le Leis­tun­gen aus­sch­ließ­lich auf Grund­la­ge der vor­lie­gen­den All­ge­mei­nen Ge­schäfts­be­din­gun­gen (AGB), so­wie der auf der un­ter "http://www.KONTENT.com" ab­ruf­ba­ren Web­si­te zu fin­den­den Leis­tungs­be­sch­rei­bun­gen und et­wai­ger Zu­satz­be­din­gun­gen, auf die der Kun­de je­doch im Zu­sam­men­hang mit den durch den Kun­den ge­wünsch­ten Leis­tun­gen aus­drück­lich hin­ge­wie­sen wird.
§ 1.2
Die vor­lie­gen­den AGB gel­ten auch für künf­ti­ge Ge­schäfts­be­zie­hun­gen zwi­schen den Par­tei­en, oh­ne dass es ei­ner er­neu­ten Ve­r­ein­ba­rung be­darf.
§ 1.3
In­di­vi­du­el­le Ver­trags­ab­re­den ha­ben Vor­rang vor die­sen All­ge­mei­nen Ge­schäfts­be­din­gun­gen. Ab­wei­chen­de, ent­ge­gen­ste­hen­de oder er­gän­zen­de All­ge­mei­ne Ge­schäfts­be­din­gun­gen wer­den nicht Ver­trags­be­stand­teil, es sei denn, ih­rer Gel­tung wird aus­drück­lich zu­ge­stimmt.
§ 1.4
KONTENT ist be­rech­tigt, die AGB mit Wir­kung für die Zu­kunft zu än­dern. Der Kun­de wird in ei­nem sol­chen Fall per E-Mail über die Än­de­rung in­for­miert. Er wird auf die ihm zu­ste­hen­de Mög­lich­keit hin­ge­wie­sen, bin­nen vier Wo­chen der Än­de­rung der All­ge­mei­nen Ge­schäfts­be­din­gun­gen zu wi­der­sp­re­chen. Wi­der­spricht der Kun­de nicht, so be­steht das Ver­trags­ver­hält­nis mit den ge­än­der­ten Be­din­gun­gen fort. Im Fall des Wi­der­spruchs be­steht der Ver­trag un­ve­r­än­dert fort, KONTENT ist je­doch be­rech­tigt, den Ver­trag or­dent­lich nach § 3 der AGB zu kün­di­gen.

§2. Leis­tun­gen / Än­de­run­gen des Leis­tung­s­an­ge­bots / Preis­än­de­run­gen
§ 2.1
Die Leis­tungs­be­sch­rei­bun­gen der ein­zel­nen Di­ens­te fin­den sich ne­ben die­sen AGB auf der Web­si­te un­ter "http://www.KONTENT.com". Bei al­len an­ge­bo­te­nen Leis­tun­gen gilt, dass ei­ne Er­reich­bar­keit der sei­tens KONTENT vor­ge­hal­te­nen tech­ni­schen In­fra­struk­tur bis zum Über­ga­be­punkt an ex­ter­ne Netz­be­t­rei­ber le­dig­lich bei ei­ner durch­schnitt­li­chen Ver­füg­bar­keit von 97% im Jah­res­mit­tel ge­schul­det ist. Für die Nut­zung der Di­ens­te ist je­doch auch die Funk­tio­na­li­tät frem­der Net­ze und Tech­nik er­for­der­lich, auf die KONTENT kei­nen Ein­fluss hat.
§ 2.2
KONTENT be­hält sich vor, Än­de­run­gen des Di­ens­tes und der tech­ni­schen Um­ge­bung vor­zu­neh­men, so­fern dies den ver­trag­lich ge­schul­de­ten Leis­tung­s­um­fang auf­rech­t­er­hält, zur Ver­bes­se­rung des Di­ens­tes not­wen­dig ist und / oder der tech­ni­schen Wei­ter­ent­wick­lung Rech­nung trägt. So­fern kos­ten­f­reie Leis­tun­gen er­bracht wer­den, be­steht kein An­spruch auf de­ren wei­te­re Er­brin­gung. KONTENT ist be­rech­tigt, die­se Leis­tun­gen ein­zu­s­tel­len, oh­ne dass dem Kun­den dar­auf ein Scha­dens­er­satz-, Min­de­rungs- oder Er­stat­tungs­an­spruch zu­steht.
§ 2.3
So­fern die Dritt­kos­ten im Hin­blick auf die ver­trags­ge­gen­ständ­li­chen Leis­tun­gen stei­gen, ist KONTENT be­rech­tigt, die­se Preis­er­höh­un­gen an den Kun­den wei­ter­zu­ge­ben. Dem Kun­den wird dies vier Wo­chen vor de­ren Wirk­sam­wer­den per E-Mail an­ge­kün­digt. Der Kun­de wird auf die Mög­lich­keit hin­ge­wie­sen, bin­nen glei­chen Zei­traums das Ver­trags­ver­hält­nis oh­ne Ein­hal­tung ei­ner Frist zu kün­di­gen.

§3. Ver­trags­schluss, Ver­trags­dau­er und Kün­di­gung
§ 3.1
Der Ver­trag zwi­schen KONTENT und dem Kun­den kommt durch die An­nah­me des Kun­den­an­tra­ges durch die KONTENT zu­stan­de. Der Kun­den­an­trag wird durch den Kun­den durch die Aus­wahl des je­wei­li­gen Leis­tung­s­an­ge­bo­tes auf der In­ter­net­sei­te www.KONTENT.com be­stimmt. Die Leis­tungs­be­sch­rei­bun­gen wer­den Be­stand­teil des je­wei­li­gen Ver­tra­ges zwi­schen KONTENT und dem Kun­den.
§ 3.2
Min­der­jäh­ri­ge dür­fen die von KONTENT an­ge­bo­te­nen Di­ens­te nicht oh­ne die schrift­li­che Zu­stim­mung der Er­zie­hungs­be­rech­tig­ten nut­zen. Die­se un­ter­schrie­be­ne Zu­stim­mung ist an KONTENT zu sen­den. Ei­ne Über­mitt­lung per E-Mail reicht nicht aus.
§ 3.3
Die Ver­trags­dau­er für die ein­zel­nen An­ge­bo­te und Di­enst­leis­tun­gen, die Ver­trags­be­stand­teil wer­den, er­gibt sich aus den Be­sch­rei­bun­gen auf der Web­si­te. Sie ver­län­gert sich um je­weils ein wei­te­res Jahr, wenn der Ver­trag nicht durch ei­ne der Par­tei­en schrift­lich vier Wo­chen vor Ablauf der Ver­trags­lauf­zeit ge­kün­digt wird. Be­trifft die Kün­di­gung le­dig­lich ge­buch­te Zu­satz­di­enst­leis­tun­gen, kann dies über die Web­si­te er­fol­gen. Die Kün­di­gung ei­ner Domain ist schrift­lich per Brief oder Te­le­fax vor­zu­neh­men. Der Er­halt von Kün­di­gun­gen wird durch KONTENT ge­gen­über dem Kun­den per E-Mail be­stä­tigt. Hier­von bleibt das Recht bei­der Par­tei­en zu ei­ner Kün­di­gung aus wich­ti­gem Grun­de un­be­rührt. Auf Pa­ra­graf 4 und 5 die­ser AGB wird hin­ge­wie­sen.
§ 3.4
Sind meh­re­re Domains und et­wai­ge Zu­satz­di­enst­leis­tun­gen und/oder ein­zel­ne Zu­satz­di­enst­leis­tun­gen oh­ne Domain ver­trags­ge­gen­ständ­lich, so bleibt es dem Kun­den un­be­nom­men, die Kün­di­gung auf ein­zel­ne Domains und/oder Zu­satz­di­enst­leis­tun­gen zu be­schrän­k­en.
§ 3.5
Es steht dem Kun­den frei, wei­te­re Domains und Zu­satz­di­enst­leis­tun­gen auch nach er­folg­ter Kon­nek­tie­rung ei­ner Domain zu be­s­tel­len. Die Ver­trags­lauf­zeit der Zu­satz­di­enst­leis­tung wird so­dann an die der zu­ge­hö­ri­gen Domain an­ge­passt. Bei meh­re­ren Domains sind je­doch un­ter­schied­li­che Lauf­zei­ten mög­lich.
§ 3.6
Mit Ablauf der Ver­trags­lauf­zeit wird die Funk­tio­na­li­tät der Domain ein­sch­ließ­lich et­wai­ger Zu­satz­di­enst­leis­tun­gen und/oder ein­zel­ner Zu­satz­di­enst­leis­tun­gen ein­ge­s­tellt, es sei denn, die vor­lie­gen­den AGB tref­fen ei­ne ab­wei­chen­de Re­ge­lung.
§ 3.7
KONTENT ist be­rech­tigt, ein Zu­rück­be­hal­tungs­recht an Domains bis zur voll­stän­di­gen Zah­lung al­ler of­fe­nen For­de­run­gen aus dem ge­sch­los­se­nen Ver­trag gel­tend zu ma­chen.
§ 3.8
So­fern der Kun­de nicht vor Ablauf des Ver­trags­ver­hält­nis­ses die Über­tra­gung der Domain zu ei­nem an­de­ren An­bie­ter voll­zo­gen oder die Lö­schung der Domain ge­gen­über KONTENT be­an­tragt hat, teilt die KONTENT der Ver­ga­be­s­tel­le und/oder dem Re­gi­s­trar mit, dass sie die Domain von der KONTENT nicht über den ak­tu­el­len Zei­traum hin­aus be­t­reut wird. Das kann zu Fol­ge ha­ben, dass die Domain von der Ver­ga­be­s­tel­le zur Neu­re­gi­s­trie­rung frei­ge­ge­ben wird. Dem Kun­den ent­ste­hen dar­aus kei­ner­lei An­sprüche ge­gen KONTENT oder die in­vol­vier­ten Re­gi­s­trie­rungs­s­tel­len.
§ 3.9
Der Ver­trag zwi­schen KONTENT und dem Kun­den en­det au­to­ma­tisch mit ei­nem ab­ge­sch­los­se­nen Pro­vi­der­wech­sel oder der Be­auf­tra­gung der Lö­schung der Domain, so­fern der Ver­trag kei­ne wei­te­ren Zu­satz­di­enst­leis­tun­gen be­in­hal­tet. So­fern der Kun­de vor Ablauf der Ver­trags­lauf­zeit die Domain auf ei­nen an­de­ren Pro­vi­der über­trägt bzw. löscht, ist den­noch für die Rest­ver­trags­lauf­zeit die ve­r­ein­bar­te Ver­gü­tung ge­schul­det. Et­waig ge­zahl­te Be­trä­ge wer­den nicht er­stat­tet.
§ 3.10
Für den Fall, dass der Kun­de nicht jähr­li­che Zah­lun­gen an die KONTENT als Zah­lungs­mög­lich­keit ge­wählt hat und statt­des­sen Zah­lun­gen im Vor­aus über ei­ne vom Kun­den ge­wähl­ten Zei­traum leis­tet, so gilt im Fal­le der vor­zei­ti­gen Be­en­di­gung des Ver­tra­ges fol­gen­des:
KONTENT bleibt vor­be­hal­ten, dem Kun­den ei­ne Gut­schrift über den bei Ver­trags­be­en­di­gung be­ste­hen­den Gut­ha­ben­be­trag des Kun­den zu er­tei­len, die auf an­de­re For­de­run­gen der KONTENT mit dem glei­chen Kun­den aus an­de­ren Ver­trags­ver­hält­nis­sen ver­rech­net wer­den kann. Im Fal­le der vor­zei­ti­gen Kün­di­gung ei­ner Zu­satz­di­enst­leis­tun­gen zur Domain bleibt es der KONTENT vor­be­hal­ten, dem Kun­den ei­ne Gut­schrift über den bei Ver­trags­be­en­di­gung be­ste­hen­den Gut­ha­ben­be­trag des Kun­den zu er­tei­len, die auf an­de­re For­de­run­gen der KONTENT mit dem glei­chen Kun­den aus an­de­ren Ver­trags­ver­hält­nis­sen ver­rech­net wer­den kann. Dies gilt nicht, so­weit der Kun­den aus­drück­lich ei­nem sol­chen Vor­ge­hen wi­der­spricht.

§4. Pf­lich­ten des Kun­den
§ 4.1
Der Kun­de ist verpf­lich­tet, im Rah­men der An­mel­dung zu­tref­fen­de und voll­stän­di­ge An­ga­ben zu ma­chen und wäh­rend der Ver­trags­dau­er Än­de­run­gen die­ser Da­ten un­ver­züg­lich ge­gen­über KONTENT mit­zu­tei­len. Je­den­falls hat ei­ne sol­che Mit­tei­lung bin­nen zwei Wo­chen nach ei­ner ent­sp­re­chen­den Auf­for­de­rung durch KONTENT zu er­fol­gen. KONTENT ist be­rech­tigt, ei­nen Nach­weis durch Vor­la­ge ei­nes ge­eig­ne­ten Le­giti­ma­ti­ons­pa­piers zu ver­lan­gen. KONTENT verpf­lich­tet sich zur so­for­ti­gen Ver­nich­tung des Nach­wei­ses nach er­folg­ter Ve­ri­fi­ka­ti­on der An­schrift. Soll­te ei­ne Ver­nich­tung auf­grund der Art der Über­mitt­lung per E-Mail nicht mög­lich sein, wird KONTENT die ent­sp­re­chen­den Da­ten vor dem Zu­griff Drit­ter schüt­zen und in­tern für die wei­te­re Ver­wen­dung sper­ren.
§ 4.2
Der Kun­de ist wei­ter verpf­lich­tet, min­des­tens al­le zwei Wo­chen die in den Kon­takt­da­ten ge­nann­te E-Mail-Adres­se auf­zu­ru­fen und dort­hin durch KONTENT über­mit­tel­ten E-Mails ab­zu­ru­fen, um so ei­ne Selb­s­t­in­for­ma­ti­on über Mit­tei­lun­gen von KONTENT zu er­mög­li­chen, da auf die­sem We­ge für die Ver­trags­durch­füh­rung wich­ti­ge In­for­ma­tio­nen über­mit­telt wer­den. 
§ 4.3
Der Kun­de er­klärt aus­drück­lich, dass die von ihm ge­wünsch­te Kon­nek­tie­rung ei­ner Domain nicht in Rech­te et­wai­ger Drit­ter ein­g­reift. Da­zu ge­hö­ren ins­be­son­de­re, aber nicht ab­sch­lie­ßend, das Na­mens- und Kenn­zei­chen­recht, das Mar­ken­recht, Wett­be­werbs­recht, das all­ge­mei­ne Per­sön­lich­keits­recht und das Straf­recht. Es ist aus­sch­ließ­li­che Pf­licht des Kun­den, sich über die ge­setz­li­chen Be­stim­mun­gen, ge­ge­be­nen­falls durch Ein­ho­lung ei­nes Rechts­rats, zu in­for­mie­ren. KONTENT über­nimmt dies­be­züg­lich kei­ner­lei Haf­tung.
§ 4.4 Der Kun­de wird zu­dem mit oder un­ter den ihm von KONTENT zur Ver­fü­gung ge­s­tell­ten Di­ens­ten kei­ne rechts­wid­ri­gen In­hal­te im In­ter­net an­bie­ten, vor­hal­ten, be­reit­s­tel­len, nut­zen, spei­chern, ver­b­rei­ten oder zu­gäng­lich ma­chen, auf die­se wei­ter­lei­ten oder auf sol­che z. B. durch Links hin­wei­sen. Dies sch­ließt das Ver­bot der Ver­sen­dung un­auf­ge­for­der­ter Mas­sen-E-Mails ein. In be­son­de­rem Ma­ße sind von dem vor­ge­nann­ten Ver­bot nach § 4.4 Satz 1 be­trof­fen:
  • Por­no­gra­fi­sche oder ju­gend­ge­fähr­den­de Schrif­ten und In­hal­te im Sin­ne des § 184 StGB bzw. im Sin­ne der §§ 1, 6, 21 GjS. Bei In­hal­ten, die un­ter das Ge­setz zum Schutz vor ju­gend­ge­fähr­den­den Schrif­ten (GjS) fal­len oder of­fen­sicht­lich ge­eig­net sind, Kin­der oder Ju­gend­li­che sitt­lich nach­hal­tig zu ge­fähr­den oder in ih­rem Wohl zu be­ein­träch­ti­gen, ist vom Kun­den mit­tels ge­eig­ne­ter tech­ni­scher oder sons­ti­ger Vor­keh­run­gen Vor­sor­ge zu tref­fen, da­mit ei­ne Kennt­nis­nah­me durch nicht voll­jäh­ri­ge Nut­zer aus­ge­sch­los­sen ist.
  • Links- oder rechts­ex­t­re­mis­ti­sche Pro­pa­gan­da, ins­be­son­de­re Schrif­ten oder In­hal­te; die im Sin­ne der §§ 86, 131 StGB zum Ras­sen­hass auf­sta­cheln, Ge­walt oder Krieg ver­harm­lo­sen oder ver­herr­li­chen, für ter­r­o­ris­ti­sche Ve­r­ei­ni­gun­gen wer­ben, zu Straf­ta­ten auf­for­dern und/oder be­lei­di­gen­de oder ehr­ver­let­zen­de Äu­ße­run­gen ent­hal­ten.
  • Die wi­der­recht­li­che Ver­öf­f­ent­li­chung oder Ver­b­rei­tung ur­he­ber­recht­lich re­le­van­ten Ma­te­rials, so­wie von dies­be­züg­li­chen Se­ri­en­num­mern und Ein­wahl­da­ten (Wa­rez, Cracks, MP3s etc.), so­wie de­ren Be­reit­hal­tung zum Ab­ruf durch Drit­te.
§ 4.5
Der Kun­de ist dar­über hin­aus zur res­sour­cen­scho­nen­den Nut­zung der er­brach­ten Di­ens­te verpf­lich­tet. Dies sch­ließt ein das In­ter­net-An­ge­bot so zu ge­stal­ten, dass ei­ne über­mä­ß­i­ge Be­las­tung des Ser­vers (CGI-Skri­pe, Da­ten­ban­k­ab­fra­gen, usw.) und ei­ne da­mit ver­bun­de­ne ho­he Re­chen­leis­tung / über­durch­schnitt­lich ho­he Be­an­spru­chung an Ar­beits­spei­cher oder Ähn­li­ches ver­mie­den wird. KONTENT wird den Kun­den in die­sem Fall auf­for­dern, un­ter an­ge­mes­se­ner Frist­set­zung für Ab­hil­fe zu sor­gen. Der Kun­de hat KONTENT spä­tes­tens 14 Ta­ge im Vor­aus zu in­for­mie­ren, wenn er ein stark er­höh­tes Trans­fer­vo­lu­men be­züg­lich der von ihm in An­spruch ge­nom­me­nen Di­ens­te er­war­tet (bei­spiels­wei­se nach der Ver­öf­f­ent­li­chung von Wer­bung für ei­ne Web­si­te). 
§ 4.6
Der Kun­de wird ei­ne Be­ein­träch­ti­gung des Di­ens­tes durch Vi­ren, Wür­mer, tro­ja­ni­sche Pfer­de oder sons­ti­ge schad­haf­te Pro­gram­me und / oder Da­ten un­ter­las­sen und ei­ne mög­li­che Ver­b­rei­tung in höchst­mög­li­cher Art und Wei­se ver­hin­dern. Auch wird er sol­che Da­ten nicht zum Ab­ruf be­reit­hal­ten. 
§ 4.7
So­fern dem Kun­den Zu­gangs­da­ten oder Pass­wör­ter zur Ver­fü­gung ge­s­tellt wer­den, hat er die­se ge­heim zu hal­ten. Gibt der Kun­de die­se In­for­ma­tio­nen an Drit­te wei­ter oder ist er sonst für ei­ne Nut­zung des Di­ens­tes durch Drit­te ver­ant­wort­lich, so haf­tet er für die bei KONTENT ent­ste­hen­den Kos­ten und Schä­den. Der Kun­de verpf­lich­tet sich, den Ver­lust oder die Kennt­nis­nah­me Un­be­fug­ter un­ver­züg­lich ge­gen­über KONTENT an­zu­zei­gen. 
§ 4.8
Der Kun­de ist wei­ter verpf­lich­tet, ihm be­kannt ge­wor­de­ne Män­gel oder Schä­den ge­gen­über KONTENT un­ver­züg­lich an­zu­zei­gen. 
§ 4.9
Wei­te­re Verpf­lich­tun­gen des Kun­den er­ge­ben sich aus den Be­stim­mun­gen zu den vom Kun­den in An­spruch ge­nom­me­nen Di­ens­ten (Be­son­de­re Be­din­gun­gen).

§5. Fol­gen von Ver­trags­ver­let­zun­gen und Rechts­ver­let­zun­gen des Kun­den / Rech­te von KONTENT
§ 5.1 Sper­rung bei Rechts-oder Ver­trags­ver­let­zun­gen
KONTENT be­hält sich vor, den Zu­griff auf In­hal­te (Web-Um­lei­tung, Web­si­te), die mög­li­cher­wei­se ge­gen ge­setz­li­che Be­stim­mun­gen ver­sto­ßen, zu un­ter­bin­den. Ins­be­son­de­re die Ver­let­zung der in §§ 4.3, 4.4, 4.6 und 4.7 ge­nann­ten Verpf­lich­tun­gen be­rech­tigt KONTENT, den Kun­den mit so­for­ti­ger Wir­kung von ei­ner wei­te­ren Nut­zung der Di­ens­te aus­zu­sch­lie­ßen. Für das Recht zur Nut­zungs­un­ter­bin­dung und/oder Sper­re der Di­ens­te nach § 4.4 ist je­den­falls ein drin­gen­der Tat­ver­dacht aus­rei­chend. Ei­nem drin­gen­den Tat­ver­dacht gleich­zu­s­tel­len ist ein ent­sp­re­chen­des Vo­tum ei­ner an­er­kann­ten In­sti­tu­ti­on der Frei­wil­li­gen Selbst­kon­trol­le für das In­ter­net oder ei­nes Rechts­an­wal­tes. Im Fal­le des § 4.3 ist die In­kennt­nis­set­zung ei­nes Be­trof­fe­nen und/oder Recht­e­in­ha­bers aus­rei­chend für ei­ne Nut­zungs­un­ter­bin­dung und/oder Sper­re der Di­ens­te. 
§ 5.2 Sper­rung bei An­lass zur au­ßer­or­dent­li­chen Kün­di­gung
KONTENT ist in je­dem Fall be­rech­tigt, ei­ne Nut­zungs­un­ter­bin­dung / Sper­rung vor­zu­neh­men, wenn der Kun­de An­lass zu ei­ner au­ßer­or­dent­li­chen Kün­di­gung ge­ge­ben hat. Dem Kun­den steht je­der­zeit der Ge­gen­be­weis of­fen. 
§ 5.3 Sper­rung bei Zah­lungs­ver­zug des Kun­den
So­fern der Kun­de mit of­fe­nen For­de­run­gen nach Ablauf der in der zwei­ten schrift­li­chen Mah­nung ge­setz­ten Frist in Ver­zug ist, steht KONTENT das Recht zu, die vom Kun­den be­zo­ge­nen Di­ens­te zu sper­ren. Dies be­rührt die Ver­gü­tungspf­licht für die­sen Zei­traum nicht.
§ 5.4 Ver­trags­stra­fe / Scha­dens­er­satz
Der Kun­de verpf­lich­tet sich für je­den Fall ei­ner schuld­haf­ten Zu­wi­der­hand­lung ge­gen die in §§ 4.3, 4.4, 4.6 und 4.7 ge­nann­ten Pf­lich­ten an die KONTENT ei­ne Ver­trags­stra­fe in Höhe von EUR 1.000,00 zu zah­len. Selbst­ver­ständ­lich ist es dem Kun­den je­der­zeit mög­lich, nach­zu­wei­sen, dass der Scha­den im Ein­zel­fall nie­d­ri­ger war. Dann ist der Kun­de auch nur zur Zah­lung des nie­d­ri­ge­ren Be­tra­ges verpf­lich­tet. Wei­te­re Rech­te und ins­be­son­de­re Scha­dens­er­satz­an­sprüche blei­ben von der Ver­trags­stra­fe un­be­rührt, wer­den je­doch in vol­ler Höhe auf den zu­sätz­lich gel­tend ge­mach­ten Scha­dens­er­satz­an­spruch an­ge­rech­net. 
§ 5.5 Au­ßer­or­dent­li­che Kün­di­gung
KONTENT be­hält sich vor, bei Vor­lie­gen ei­nes wich­ti­gen Grun­des das Ver­trags­ver­hält­nis au­ßer­or­dent­lich zu kün­di­gen. Ein wich­ti­ger Grund liegt ins­be­son­de­re, aber nicht ab­sch­lie­ßend vor, wenn der Kun­de schuld­haft ge­gen ei­ne in §§ 4.3, 4.4, 4.6 und 4.7 ge­nann­ten Pf­lich­ten ver­stößt.

§6. Rechts­st­rei­tig­kei­ten und Frei­stel­lung
§ 6.1
So­fern Drit­te we­gen be­haup­te­ter Rechts­ver­let­zun­gen des Kun­den oder Drit­ter im Zu­sam­men­hang mit dem ver­trags­ge­gen­ständ­li­chen Di­enst ge­gen KONTENT vor­ge­hen, ist der Kun­de verpf­lich­tet, KONTENT und ih­re Mit­ar­bei­ter von et­wai­gen Schä­den frei­zu­s­tel­len, so­fern er den zu­grun­de­lie­gen­den Ver­stoß zu ver­t­re­ten hat oder ihn ei­ne Un­ter­las­sungs­verpf­lich­tung trifft. Dies sch­ließt die Kos­ten ei­ner an­ge­mes­se­nen Rechts­ver­fol­gung und Aus­la­gen ein. 
§ 6.2
Eben­so stellt der Kun­de in­vol­vier­te Drit­te (bei­spiels­wei­se ICANN und in­vol­vier­te Re­gi­s­tries und Re­gi­s­tra­re) und dort be­tei­lig­te na­tür­li­che Per­so­nen frei. 
§ 6.3
Die­se Frei­stel­lungs­ve­r­ein­ba­rung be­hält ih­re Gül­tig­keit über die Ver­trags­dau­er hin­aus für wei­te­re drei Jah­re. 
§ 6.4
Im Fall von Rechts­st­rei­tig­kei­ten nach § 6.1 ist KONTENT be­rech­tigt, sei­ne Leis­tun­gen im Hin­blick auf den be­tref­fen­den Di­enst ein­zu­s­tel­len.

§7. Ver­gü­tung / Zah­lungs­wei­se / Zah­lungs­ver­zug / Mahn­sch­rei­ben
§ 7.1
Die Prei­se für die ver­trags­ge­gen­ständ­li­chen Leis­tun­gen wer­den dem Kun­den auf den ein­zel­nen An­ge­bots­de­tail­sei­ten an­ge­ge­ben. Wäh­rend des Be­s­tell­ablaufs wer­den die Prei­se je­der­zeit an­ge­zeigt und vor Ab­schluss der Be­stel­lung dar­ge­s­tellt.
§ 7.2
Ver­gü­tun­gen sind im Vor­aus für den im Rah­men des An­ge­bo­tes ge­nann­ten Ab­rech­nungs­zei­traum zu zah­len, es sei denn, es han­delt sich um nut­zungs­ab­hän­gi­ge Ge­büh­ren. 
§ 7.3
Rech­nun­gen wer­den grund­sätz­lich per E-Mail über­mit­telt. Ver­langt der Kun­de ei­ne Rech­nung per Post, so ist die KONTENT be­rech­tigt, hier­für pro Rech­nung 1.50 € zu er­he­ben. 
§ 7.4
Die Zah­lung hat so­fort nach Rech­nungs­stel­lung spä­tes­tens inn­er­halb von 10 Ta­gen auf ei­nes der Kon­ten der KONTENT zu er­fol­gen, so­fern nicht ei­ne Ein­zug­s­er­mäch­ti­gung er­teilt wor­den ist. Der Be­trag ist so­fort fäl­lig. Der Kun­de ge­rät in Zah­lungs­ver­zug, wenn er nicht inn­er­halb von 30 Ta­gen nach Zu­gang der Rech­nung beim Kun­den die Zah­lung nach Satz 1 leis­tet und in der dem Kun­den über­mit­tel­ten Rech­nung kei­ne an­de­re Zah­lungs­frist ge­nannt wird.
§ 7.5
Soll­te ei­ne Ein­zug­s­er­mäch­ti­gung er­teilt wor­den sein, ist die KONTENT bis auf Wi­der­ruf durch den Kun­den da­zu er­mäch­tigt, die fäl­li­gen Be­trä­ge vom Kon­to des Kun­den ab­zu­bu­chen. So­fern ei­ne Ab­bu­chung aus Grün­den, die der Kun­de zu ver­t­re­ten hat, schei­tert, hat er die Mehr­kos­ten zu tra­gen, die KONTENT ent­ste­hen. Die Ein­zug­s­er­mäch­ti­gung gilt im­mer nur für den ex­p­li­zit ve­r­ein­bar­ten Ver­trag. Be­ste­hen zwi­schen KONTENT und dem Kun­den meh­re­re Ver­trä­ge, ist KONTENT nur mit aus­drück­li­cher Ein­wil­li­gung des Kun­den be­rech­tigt, For­de­run­gen aus ei­nem Ver­trags­ver­hält­nis un­ter Nut­zung der Ein­zug­s­er­mäch­ti­gung aus ei­nem an­de­ren Ver­trag ein­zu­zie­hen.
§ 7.6
Vom Zeit­punkt des Ver­zugs an sind of­fe­ne For­de­run­gen mit dem ge­setz­li­chen Zins­satz zu ver­zin­sen. Selbst­ver­ständ­lich ist es dem Kun­den je­der­zeit mög­lich, nach­zu­wei­sen, dass die an­ge­fal­len Zin­sen nie­d­ri­ger wa­ren. Dann sind ist der Kun­de auch nur zur Zah­lung des nie­d­ri­ge­ren Zins­be­tra­ges verpf­lich­tet.
§ 7.7
Für je­des Mahn­sch­rei­ben wird als pau­scha­lier­ter Scha­den­er­satz (§ 286 BGB) ein Be­trag von brut­to € 3,00 [in Wor­ten: drei EU­RO] ve­r­ein­bart. Die Gel­tend­ma­chung ei­nes höhe­ren Scha­dens bleibt vor­be­hal­ten, so­fern nach­ge­wie­sen wird, dass ein un­ge­wöhn­lich ho­her Scha­den dies­be­züg­lich im Ein­zel­fall ent­stan­den ist. Dem Kun­den bleibt frei­ge­s­tellt, nach­zu­wei­sen, dass kein Scha­den oder ein we­sent­lich ge­rin­ge­rer Scha­den ent­stan­den ist.

§8. Auf­rech­nung und Zu­rück­be­hal­tungs­recht
§ 8.1
Das Recht zur Auf­rech­nung steht dem Kun­den nur dann zu, wenn die Ge­gen­an­sprüche des Kun­den rechts­kräf­tig durch ein Ge­richt fest­ge­s­tellt, un­be­s­trit­ten oder von uns schrift­lich an­er­kannt wor­den sind. 
§ 8.2
Ein Zu­rück­be­hal­tungs­recht kann von dem Kun­den nur dann aus­ge­übt wer­den, wenn der vor­han­de­ne Ge­gen­an­spruch auf dem­sel­ben Ver­trags­ver­hält­nis be­ruht. Ist dies nicht der Fall, gilt ein Zu­rück­hal­tungs­recht durch den Kun­den als aus­ge­sch­los­sen.

§9. Ge­währ­leis­tung
Die Ge­währ­leis­tung von KONTENT ist zu­nächst auf die Wie­der­ho­lung von An­mel­de­vor­gän­gen und auf Nach­bes­se­rung oder kos­ten­lo­se Er­satz­lie­fe­rung be­schränkt. Schlägt dies wie­der­holt fehl, so le­ben die ge­setz­li­chen Ge­währ­leis­tungs­rech­te wie­der auf.

§10. Haf­tungs­be­schrän­kung für KONTENT
§ 10.1
Bei Vor­satz und grober Fahr­läs­sig­keit haf­tet KONTENT stets un­be­g­renzt. Glei­ches gilt für ei­ne Haf­tung we­gen Feh­lens zu­ge­si­cher­ter Ei­gen­schaf­ten und nach dem Pro­dukt­haf­tungs­ge­setz. 
§ 10.2
So­weit ei­ne zu­re­chen­ba­re Pf­licht­ver­let­zung auf ein­fa­cher Fahr­läs­sig­keit be­ruht und ei­ne we­sent­li­che Ver­tragspf­licht (Pf­lich­ten, de­ren Er­fül­lung die ord­nungs­ge­mä­ße Durch­füh­rung des Ver­tra­ges erst er­mög­licht, de­ren Ver­let­zung die Er­rei­chung des Ver­trags­zwecks ge­fähr­det und auf de­ren Ein­hal­tung Sie als Kun­de re­gel­mä­ß­ig ver­trau­en) schuld­haft ver­letzt ist, ist die Scha­dens­er­satz­haf­tung von KONTENT auf den vor­her­seh­ba­ren Scha­den, der ty­pi­scher­wei­se in ver­g­leich­ba­ren Fäl­len ein­tritt, be­schränkt. Für den Fall der Tö­t­ung, der Ver­let­zung der Ge­sund­heit oder des Kör­pers haf­tet KONTENT nach den ge­setz­li­chen Be­stim­mun­gen. 
§ 10.3
Im An­wen­dungs­be­reich des Te­le­kom­mu­ni­ka­ti­ons­ge­set­zes (TKG) bleibt de­ren § 44a TKG in je­dem Fall un­be­rührt von den vor­ste­hen­den Haf­tungs­re­ge­lun­gen nach § 10.1 und § 10.2 un­be­rührt.

§11. Höhe­re Ge­walt
Des Wei­te­ren wird ei­ne Haf­tung aus­ge­sch­los­sen, wenn Leis­tungs­ver­zö­ge­run­gen und / oder Leis­tungs­aus­fäl­le auf­grund höhe­rer Ge­walt und/oder nicht vor­aus­seh­ba­rer, nur vor­über­ge­hen­der und nicht von der KONTENT zu ver­t­re­ten­der Be­ein­träch­ti­gun­gen, her­bei­ge­führt wur­den. Un­ter sol­chen Be­ein­träch­ti­gun­gen sind ins­be­son­de­re auch be­hörd­li­che An­ord­nun­gen, St­reiks, Aus­sper­run­gen und recht­mä­ß­i­ge un­ter­neh­mens­in­ter­ne Ar­beits­kampf­maß­nah­men zu ver­ste­hen. Des Wei­te­ren zählt hier­zu auch der voll­stän­di­ge oder teil­wei­se Aus­fall der zur ei­ge­nen Leis­tung­s­er­brin­gung er­for­der­li­chen Kom­mu­ni­ka­ti­ons- und Netz­werk­struk­tu­ren und Ga­te­ways an­de­rer An­bie­ter und Be­t­rei­ber. KONTENT ist be­rech­tigt, die ihr ob­lie­gen­de Leis­tung für die Dau­er des hin­dern­den Er­eig­nis­ses zu­züg­lich ei­ner an­ge­mes­se­nen An­lauf­frist auf­zu­schie­ben.

§12. Wi­der­rufs­recht
Ver­brau­cher ha­ben ein Wi­der­rufs­recht von 14 Ta­gen. Ver­brau­cher im Sin­ne des BGB (Bür­ger­li­ches Ge­setz­buch) sind na­tür­li­che Per­so­nen, mit de­nen wir in ge­schäft­li­che Be­zie­hun­gen tre­ten, oh­ne dass die­se ei­ne ge­werb­li­che oder selb­stän­di­ge be­ruf­li­che Tä­tig­keit zu­ge­rech­net wer­den kann. 

Wi­der­rufs­be­leh­rung 

Wi­der­rufs­recht 
Sie kön­nen Ih­re Ver­trag­s­er­klär­ung inn­er­halb von 14 Ta­gen oh­ne An­ga­be von Grün­den in Text­form (z. B. Brief, Fax, E-Mail) wi­der­ru­fen. Die Frist be­ginnt nach Er­halt die­ser Be­leh­rung in Text­form, je­doch nicht vor Ver­trags­schluss und auch nicht vor Er­fül­lung un­se­rer In­for­ma­ti­onspf­lich­ten ge­mäß Ar­ti­kel 246 § 2 in Ver­bin­dung mit § 1 Abs. 1 und 2 EGBGB so­wie un­se­rer Pf­lich­ten ge­mäß § 312g Abs. 1 Satz 1 BGB in Ver­bin­dung mit Ar­ti­kel 246 § 3 EGBGB. Zur Wah­rung der Wi­der­rufs­frist ge­nügt die recht­zei­ti­ge Ab­sen­dung des Wi­der­rufs. Der Wi­der­ruf ist zu rich­ten an: 

KONTENT GmbH
Ruhr­or­ter Stra­ße 100
D-47059 Duis­burg
Fax: +49 203 3094 310
E-Mail: in­fo@­KON­TENT.com

Wi­der­rufs­fol­gen 
Im Fal­le ei­nes wirk­sa­men Wi­der­rufs sind die bei­der­seits emp­fan­ge­nen Leis­tun­gen zu­rück zu­ge­wäh­ren und ggf. ge­zo­ge­ne Nut­zun­gen (z. B. Zin­sen) her­aus­zu­ge­ben. Kön­nen Sie uns die emp­fan­ge­ne Leis­tung so­wie Nut­zun­gen (z.B. Ge­brauchs­vor­tei­le) nicht oder teil­wei­se nicht oder nur in ver­sch­lech­ter­tem Zu­stand zu­rück ge­wäh­ren be­zie­hungs­wei­se her­aus­ge­ben, müs­sen Sie uns in­so­weit Wer­ter­satz leis­ten. Dies kann da­zu füh­ren, dass Sie die ver­trag­li­chen Zah­lungs­verpf­lich­tun­gen für den Zei­traum bis zum Wi­der­ruf gleich­wohl er­fül­len müs­sen. Verpf­lich­tun­gen zur Er­stat­tung von Zah­lun­gen müs­sen inn­er­halb von 30 Ta­gen er­füllt wer­den. Die Frist be­ginnt für Sie mit der Ab­sen­dung Ih­rer Wi­der­ruf­s­er­klär­ung, für uns mit de­ren Emp­fang.

Be­son­de­re Hin­wei­se 
Ihr Wi­der­rufs­recht er­lischt vor­zei­tig, wenn der Ver­trag von bei­den Sei­ten auf Ih­ren aus­drück­li­chen Wunsch voll­stän­dig er­füllt ist, be­vor Sie Ihr Wi­der­rufs­recht aus­ge­übt ha­ben.

En­de der Wi­der­rufs­be­leh­rung

§13. Da­ten­schutz
Die Da­ten­ver­ar­bei­tung durch KONTENT er­folgt un­ter Be­rück­sich­ti­gung der gel­ten­den ge­setz­li­chen Re­ge­lun­gen. Bit­te be­ach­ten Sie auch un­se­re Da­ten­schutz­er­klär­ung  mit wei­te­ren In­for­ma­tio­nen.

§14. Sons­ti­ges
§ 14.1
So­fern dem Kun­den In­for­ma­tio­nen in ver­schie­de­nen Spra­chen zur Ver­fü­gung ge­s­tellt wer­den, geht die deut­sche Fas­sung stets vor. Ver­trags­spra­che ist Deutsch.
§ 14.2
KONTENT ist be­rech­tigt, sich zur Er­brin­gung der ver­trags­ge­gen­ständ­li­chen Leis­tun­gen Drit­ter zu be­die­nen. 
§ 14.3
Die zwi­schen dem Kun­den und KONTENT ge­sch­los­se­nen Ver­trä­ge un­ter­lie­gen dem deut­schen Recht bei gleich­zei­tig er­klär­tem Aus­schluss der Be­stim­mun­gen zum ein­heit­li­chen Kauf­recht der UN über den Kauf von be­we­g­li­chen Sa­chen. Dies gilt bei ei­nem Ver­brau­cher als Kun­den je­doch nur so­weit, als nicht der ge­währ­te Schutz durch zwin­gen­de Be­stim­mun­gen des Rech­tes des Staa­tes, in dem Sie Ih­ren ge­wöhn­li­chen Au­f­ent­halt ha­ben, entzo­gen wird. Ver­brau­cher im Sin­ne des BGB (Bür­ger­li­ches Ge­setz­buch) und die­ser Re­ge­lung sind na­tür­li­che Per­so­nen, mit de­nen wir in ge­schäft­li­che Be­zie­hun­gen tre­ten, oh­ne dass die­se ei­ne ge­werb­li­che oder selb­stän­di­ge be­ruf­li­che Tä­tig­keit zu­ge­rech­net wer­den kann. 
§ 14.4
Soll­ten ei­ne oder meh­re­re Re­ge­lun­gen die­ser AGB un­wirk­sam sein, so zieht dies nicht die Un­wirk­sam­keit des ge­sam­ten Ver­tra­ges nach sich. Die un­wirk­sa­me Re­ge­lung wird durch die gel­ten­de ge­setz­li­che Re­ge­lung er­setzt.
§ 14.5
So­fern der Kun­de Kauf­mann, ei­ne ju­ris­ti­sche Per­son des öf­f­ent­li­chen Rechts oder ein öf­f­ent­lich-recht­li­ches Son­der­ver­mö­gen ist, ist Duis­burg aus­sch­ließ­li­cher Ge­richts­stand für al­le St­rei­tig­kei­ten aus und im Zu­sam­men­hang mit der Ver­trags­be­zie­hung zwi­schen KONTENT und dem Kun­den. Da­ne­ben ist KONTENT be­rech­tigt, den Kun­den an sei­nem all­ge­mei­nen Ge­richts­stand zu ver­kla­gen.

B. Be­son­de­re Be­din­gun­gen für ein­zel­ne Ver­trags­leis­tun­gen
Die nach­fol­gen­den Be­din­gun­gen gel­ten für die in­di­vi­du­ell zwi­schen der KONTENT und dem Kun­den ve­r­ein­bar­ten Leis­tun­gen (sog. Ver­trags­leis­tun­gen), die sich aus dem kon­k­re­ten Ver­trags­ver­hält­nis er­ge­ben.

§15. Be­son­de­re Be­din­gun­gen für In­ter­net-Domains
Die nach­fol­gen­den Aus­füh­run­gen gel­ten nur dann, wenn zwi­schen der KONTENT und dem Kun­den ei­ne ver­trag­li­che Be­zie­hung über die Re­gi­s­trie­rung, Ver­wal­tung und Nut­zung ei­ner In­ter­net-Domain ab­ge­sch­los­sen wird.
§ 15.1 Rechts­ver­hält­nis KONTENT mit dem Kun­den
Im Rah­men der Re­gi­s­trie­rung ei­ner In­ter­net-Domain über­mit­telt KONTENT le­dig­lich die vom Kun­den ab­ge­frag­ten Da­ten an die je­wei­li­ge Ver­ga­be­s­tel­le und oder den Re­gi­s­trar. Die KONTENT tritt mit dem Kun­den nur im Rah­men ei­nes Ge­schäfts­be­sor­gungs­ver­tra­ges in ei­ne recht­li­che Be­zie­hung ein. Die Re­gi­s­trie­rung der Domain ist nicht ver­trag­lich ge­schul­det, da die­se le­dig­lich durch die Ver­ga­be­s­tel­le vor­ge­nom­men wer­den kann. Für die Re­gi­s­trie­rung der In­ter­net-Domain gel­ten im­mer die Re­gi­s­trie­rungs­be­din­gun­gen der je­wei­li­gen Ver­ga­be­s­tel­le.
§ 15.2 Re­gi­s­trie­rungs­ver­fah­ren
KONTENT nimmt die Re­gi­s­trie­rung der In­ter­net-Domains über die je­wei­li­gen An­bie­ter oder Re­gi­s­tra­re vor. Dort er­folgt die Re­gi­s­trie­rung in au­to­ma­ti­sier­ten Ver­fah­ren, auf de­ren Ver­ga­be die KONTENT kei­nen Ein­fluss hat. Da­her kann KONTENT kei­ner­lei Ge­währ für die durch den Kun­den ge­wünsch­te Zu­tei­lung ei­ner In­ter­net-Domain über­neh­men. Eben­so kann KONTENT nicht die Frei­heit von Rech­ten Drit­ten ge­währ­leis­ten.
§ 15.3 Mit­wir­kungspf­lich­ten des Kun­den
Der Kun­de ist verpf­lich­tet, die KONTENT in ih­ren Hand­lun­gen zu un­ter­stütz­ten, so­weit dies für den Kun­den zu­mut­bar ist. Die­se Un­ter­stüt­zungs­hand­lun­gen be­tref­fen die Re­gi­s­trie­rung, Über­tra­gung und Lö­schung von In­ter­net-Domains so­wie der Ein­tra­gung in Da­ten­ban­ken durch die je­wei­li­ge Ver­ga­be­s­tel­le.
§ 15.4 Haf­tung für Rechts­ver­let­zun­gen durch Domain
Der Kun­de über­nimmt ge­gen­über KONTENT die Ge­währ­leis­tung, dass die In­ter­net-Domain selbst und auch die über die In­ter­net-Domain ab­ruf­ba­ren In­hal­te so­wohl die Rech­te Drit­ter nicht ver­let­zen als auch die ge­setz­li­chen Vor­schrif­ten be­ach­ten. Ist die In­ter­net-Domain nicht in Deut­sch­land bei der DE­NIC eG re­gi­s­triert und die In­hal­te rich­ten sich nicht nur an in Deut­sch­land an­säs­si­ge Per­so­nen, sind an­de­re Rechts­ord­nun­gen durch den Kun­den zu be­ach­ten.
§ 15.5 Recht der KONTENT bei Rechts­ver­let­zun­gen durch Domain
Wird KONTENT durch ei­nen Drit­ten über Rechts­ver­let­zun­gen durch ei­ne In­ter­net-Domain und/oder In­hal­te auf ei­ner von KONTENT be­t­reu­ten In­ter­net-Domain und/oder In­hal­te im Rah­men der Zu­satz­di­enst­leis­tun­gen auf­merk­sam ge­macht und die­se Rechts­ver­let­zung ge­gen­über KONTENT durch Vor­la­ge von Un­ter­la­gen glaub­haft ge­macht, so hat KONTENT das Recht, die In­hal­te und/oder Zu­satz­di­enst­leis­tun­gen vor­über­ge­hend zu sper­ren und tech­ni­sche Maß­nah­men zu er­g­rei­fen, um die In­ter­net-Domain vor­über­ge­hend nicht er­reich­bar zu ma­chen.
§ 15.6 Scha­den­er­satz­an­sprüche im Rah­men von Rechts­ver­let­zun­gen durch Domain
Ent­ste­hen auf­grund der Hand­lun­gen nach § 15.5 Er­satz­an­sprüche, so wird KONTENT durch den Kun­den von die­sen An­sprüchen frei­ge­s­tellt.
§ 15.7 In­for­ma­ti­onspf­licht des Kun­den bei Ver­zicht auf Domain
KONTENT wird durch den Kun­den un­ver­züg­lich, dh. oh­ne schuld­haf­tes Ver­zö­gern, in Kennt­nis ge­setzt, wenn die­ser ge­gen­über ei­ner Ver­ga­be­s­tel­le und/oder Re­gi­s­trar ei­nen Ver­zicht auf ei­ne dort re­gi­s­trier­te In­ter­net-Domain er­klärt.
§ 15.8 Ver­trags­be­en­di­gung und Ein­fluss auf Do­main­re­gi­s­trie­rung
Kün­digt der Kun­de den Ver­trag mit der KONTENT oder ist die KONTENT zur Kün­di­gung aus wich­ti­gem Grund oder aus an­de­ren Grün­den ge­zwun­gen, ist da­von der Fort­be­stand des Ver­tra­ges des Kun­den mit der Ver­ga­be­s­tel­le und/oder dem Re­gi­s­trar nicht be­trof­fen. Möch­te der Kun­den den­noch ei­ne Re­gi­s­trie­rung ei­ner In­ter­net-Domain durch Kün­di­gung be­en­den, so muss der Kun­de den je­wei­li­gen Auf­trag zur Lö­schung der Domain an die KONTENT rich­ten. Die­se lei­tet den Lö­schauf­trag als tech­ni­scher Ver­wal­ter der In­ter­net-Domain an die Ver­ga­be­s­tel­le und/oder den Re­gi­s­trar wei­ter.
§ 15.9 Form der Ver­trags­be­en­di­gung durch Kun­den
Möch­te der Kun­de so­wohl das Ver­trags­ver­hält­nis mit der KONTENT als auch das Ver­trags­ver­hält­nis in Be­zug auf ei­ne In­ter­net-Domain be­en­den, so muss ei­ne aus­drück­li­che Er­klär­ung des Kun­den per Brief oder Te­le­fax vor­lie­gen. Die­se aus­drück­li­che Er­klär­ung muss so­wohl die Kün­di­gung als auch die Lö­schung der In­ter­net-Domain ent­hal­ten. Für den Fall, dass der Kun­de nicht der In­ha­ber der In­ter­net-Domain ist, muss die Er­klär­ung zur Kün­di­gung und/oder Lö­schung ei­ne Ein­wil­li­gung in Schrift­form durch den Do­main­in­ha­ber oder, falls nach dem Vor­ga­ben der je­wei­li­gen Ver­ga­be­s­tel­le und/oder des Re­gi­s­trar vor­han­den, des Ad­min-C er­fol­gen.
§ 15.10 Kün­di­gungs­frist für Do­main­re­gi­s­trie­rung
Für Kün­di­gungs­auf­trä­ge in Be­zug auf In­ter­net-Domains gilt ei­ne Kün­di­gungs­frist von vier Wo­chen zum En­de der Lauf­zeit des Re­gi­s­trie­rungs­ver­hält­nis­ses. 
§ 15.11 Kün­di­gung des Kun­den au­ßer­halb der Kün­di­gungs­frist des § 15.10
Gibt ein Kun­de ei­nen Kün­di­gungs­auf­trag für ei­ne In­ter­net-Domain au­ßer­halb der in § 15.10 ge­nann­ten Frist ab, so wird KONTENT die­se Er­klär­ung an die je­wei­li­ge Ver­ga­be­s­tel­le und/oder den Re­gi­s­trar ver­lei­ten. Für den in Satz 1 ge­schil­der­ten Fall weist KONTENT den Kun­den dar­auf­hin, dass die Ver­gü­tungspf­licht ge­gen­über der KONTENT für den Zei­traum der Ver­län­ge­rung des Rechts­ver­hält­nis­ses zwi­schen dem Kun­den und der Ver­ga­be­s­tel­le und/oder dem Re­gi­s­trar be­ste­hen bleibt.
§ 15.12 Ver­gü­tung bei Kün­di­gung des Ver­trags­ver­hält­nis­ses zu Domain
Auch für den Fall der Kün­di­gung des Ver­trags­ver­hält­nis­ses durch den Kun­den mit der KONTENT hat der Kun­den wei­ter­hin ei­ne Ver­gü­tung an KONTENT zu zah­len. Die­se Ver­gü­tungspf­licht gilt so­lan­ge, bis der Kun­de ge­gen­über der KONTENT ei­ne aus­drück­li­che Ver­fü­gung ab­ge­ge­ben hat, wie mit den re­gi­s­trier­ten In­ter­net-Domains ver­fah­ren wer­den soll. KONTENT wird in die­sem Fall an die E-Mail-Adres­se, die der Kun­de an­ge­ge­ben hat, ei­ne E-Mail mit dem In­halt schi­cken, dass sich der Kun­de un­ter Set­zung ei­ner an­ge­mes­se­nen Frist ge­gen­über der KONTENT zu er­klä­ren hat, wel­chem Zweck die In­ter­net-Domains zu­ge­führt wer­den sol­len. Ist die­se Auf­for­de­rung er­folg­los und ei­ne Re­ak­ti­on des Kun­den er­folgt nicht, teilt die KONTENT der Ver­ga­be­s­tel­le und/oder dem Re­gi­s­trar mit, dass sie die Domain von der KONTENT nicht über den ak­tu­el­len Zei­traum hin­aus be­t­reut wird. Dies kann zur Fol­ge ha­ben, dass die Domain fi­nal von der Ver­ga­be­s­tel­le zur Neu­re­gi­s­trie­rung frei­ge­ge­ben wird. Hier­zu ist die KONTENT auch bei ei­ner Kün­di­gung des Ver­trags­ver­hält­nis­ses mit dem Kun­den be­rech­tigt. 
§ 15.13 Do­main­über­ga­be bei Nicht­über­nah­me der Domain durch an­de­ren Pro­vi­der
KONTENT darf ei­ne In­ter­net-Domain, die mit Be­en­di­gung des Ver­tra­ges zwi­schen der KONTENT und dem Kun­den nicht durch die Ver­wal­tung ei­nes an­de­ren Pro­vi­ders über­nom­men wur­de, der je­wei­li­gen Ver­ga­be­s­tel­le und/oder dem Re­gi­s­trar zur di­rek­ten Ver­wal­tung zu über­las­sen. Dies gilt auch dann, wenn ei­ne recht­zei­ti­ge Über­ga­be der In­ter­net-Domain an den neu­en Pro­vi­der trotz ei­ner ent­sp­re­chen­den Er­klär­ung des Kun­den ge­gen­über KONTENT nicht mög­lich ist.

§16. Be­son­de­re Be­din­gun­gen für Webhosting/Spei­cher­platz
Die nach­fol­gen­den Aus­füh­run­gen gel­ten nur dann, wenn zwi­schen der KONTENT und dem Kun­den ei­ne ver­trag­li­che Be­zie­hung über die Nut­zung und Zur­ver­fü­g­ung­stel­lung von Webhosting ge­sch­los­sen wird. Un­ter Webhosting im Sin­ne die­ses Pa­ra­gra­fen ist der Spei­cher­platz für Do­ku­men­te, In­ter­net­prä­sen­zen oder sons­ti­ge Da­ten auf Ser­vern zu ver­ste­hen, auf den über das In­ter­net dau­er­haft zu­ge­grif­fen wer­den kann.
§ 16.1 Haf­tungs­über­nah­me für Rechts­ver­let­zun­gen
Bei der Nut­zung von Webhosting, der von KONTENT im Rah­men ei­nes ge­sch­los­se­nen Ver­tra­ges zur Ver­fü­gung ge­s­tellt wird, si­chert der Kun­de zu, dass die von ihm be­reit­ge­s­tell­ten und ver­öf­f­ent­lich­ten In­ter­net­sei­ten oder zur Dar­stel­lung der In­ter­net­sei­ten ge­nutz­ten Da­ten we­der ge­gen deut­sches Recht noch ein an­de­res Recht ver­sto­ßen. Die­se Zu­si­che­rung gilt ins­be­son­de­re für Da­ten­schutz-, Mar­ken-, Na­mens-, Ur­he­ber-und Wett­be­werbs­recht. KONTENT be­hält sich aus­drück­lich das Recht vor, In­hal­te, die ge­gen vor­ge­nann­te Rech­te ver­sto­ßen kön­nen, vor­über­ge­hend zu sper­ren. Eben­so wird KONTENT In­hal­te dann sper­ren, wenn KONTENT von ei­nem Drit­ten da­zu auf­ge­for­dert wird. Die Auf­for­de­rung des Drit­ten muss da­bei ge­gen­über der KONTENT die Rechts­ver­let­zung durch die Vor­la­ge ent­sp­re­chen­der Nach­wei­se und Do­ku­men­te dar­ge­legt und ggf. glaub­haft und/oder be­wie­sen wer­den.
§ 16.2 Im­pres­s­umspf­licht
Der Kun­de verpf­lich­tet sich, von ihm zum Ab­ruf be­reit­ge­hal­te­ne In­hal­te mit ei­nem Im­pres­sum un­ter An­ga­be des Na­mens, bei ju­ris­ti­schen Per­so­nen auch des Ver­t­re­tungs­be­rech­tig­ten, ei­ner E-Mail-Adres­se, ge­ge­be­nen­falls der Han­dels-, Ve­r­eins-, Part­ner­schafts- oder Ge­nos­sen­schafts­re­gis­ter­num­mer und ge­ge­be­nen­falls der Um­satz­steue­ri­den­ti­fi­ka­ti­ons­num­mer hin­zu­wei­sen. Auf die in Zif­fer 5 des All­ge­mei­nen Teils der AGB ge­nann­ten Fol­gen im Fall der Zu­wi­der­hand­lung wird hin­ge­wie­sen. Wei­ter­ge­hen­de ge­setz­li­che In­for­ma­ti­onspf­lich­ten blei­ben da­von un­be­rührt. Der Kun­de ist verpf­lich­tet, sich über die ein­schlä­g­i­gen Vor­schrif­ten zu in­for­mie­ren. 
§ 16.3 Da­ten­si­che­rung
Der Kun­de ist für die Si­che­rung der von ihm auf­ge­spiel­ten Web­sei­ten so­wie al­ler da­mit in Zu­sam­men­hang ste­hen­der Da­ten selbst ver­ant­wort­lich. Ei­ne re­gel­mä­ß­i­ge Da­ten­si­che­rung durch KONTENT ist nicht ver­trags­ge­gen­ständ­lich. 
§ 16.4 Ver­viel­fäl­ti­gung
KONTENT ist be­rech­tigt die ge­sam­te Web­prä­senz auf wei­te­ren, ge­spie­gel­ten Ser­vern vor­zu­hal­ten, un­ab­hän­gig da­von, über wel­chen Kno­ten­punkt und/oder Back­bo­ne die­ser Ser­ver mit dem In­ter­net ver­bun­den ist. Dar­über hin­aus ist KONTENT zu Si­che­rungs- bzw. Ar­chi­vie­rungs­zwe­cken be­rech­tigt, Ko­pi­en der ge­sam­ten Web­prä­senz auf ei­nem Spei­cher­me­di­um sei­ner Wahl zu er­s­tel­len. KONTENT trifft hier­durch kei­ner­lei Verpf­lich­tung, die Web­prä­senz des Kun­den zu si­chern. Hier­für ist al­lein der Kun­de ver­ant­wort­lich, der die auf der Web­prä­senz vor­zu­hal­ten­den In­hal­te über mit­tels ei­nes zur Ver­fü­gung ge­s­tell­ten Pass­worts selbst auf ei­nen von KONTENT vor­ge­hal­te­nen Ser­ver auf­spielt. Auf aus­drück­li­chen Wunsch des Kun­den löscht KONTENT die Si­che­run­gen nach Ver­trags­be­en­di­gung sch­nellst­mög­lich. 
§ 16.5 Ver­trags­be­en­di­gung / Her­aus­ga­be ge­spei­cher­ter Da­ten
Die KONTENT ist ab dem Zeit­punkt der Be­en­di­gung der Ver­trags­leis­tung be­rech­tigt, die Di­enst­leis­tun­gen des Kun­den so­fort ab­zu­schal­ten, so dass die­se nicht mehr ver­füg­bar sind. Ei­ne über das Ver­trag­s­en­de hin­aus be­ste­hen­de Ab­ruf­bar­keit der Di­ens­te be­grün­det kei­ne still­schwei­gen­de Ver­län­ge­rung des Ver­trags­ver­hält­nis­ses.

§17. Be­son­de­re Be­din­gun­gen für E-Mail-Di­ens­te
Die nach­fol­gen­den Aus­füh­run­gen gel­ten nur dann, wenn zwi­schen der KONTENT und dem Kun­den ei­ne ver­trag­li­che Be­zie­hung über die Nut­zung und Zur­ver­fü­g­ung­stel­lung von E-Mail-Di­ens­ten ge­sch­los­sen wird. E-Mail-Di­ens­te im Sin­ne des § 17 sind da­bei fol­gen­de Leis­tun­gen der KONTENT:
  • Das An­le­gen von E-Mail-Adres­sen
  • Die Weiterleitung ein­ge­hen­der E-Mails an ei­ne vom Kun­den an­ge­ge­be­ne E-Mail-Adres­se
  • Die Spei­che­rung ein­ge­hen­der E-Mails und die Mög­lich­keit zum Ab­ruf durch den Kun­den
  • Der Ver­sand aus­ge­hen­der E-Mails
§ 17.1 Pf­lich­ten des Kun­den
Im Rah­men der ver­trag­li­chen Be­zie­hun­gen mit der KONTENT ist der Kun­de verpf­lich­tet, für ei­nen re­gel­mä­ß­i­gen Ab­ruf der E-Mails zu sor­gen, die in sei­nen E-Mail-Post­fächern ein­ge­hen. KONTENT be­hält sich das Recht vor, per­sön­li­che Nach­rich­ten, die in den E-Mail-Post­fächern des Kun­den ein­ge­gan­gen sind, zu lö­schen. Dies kann un­ter fol­gen­den Vor­aus­set­zun­gen ge­sche­hen:
  • Der Kun­de hat die E-Mails ab­ge­ru­fen
  • Der Kun­de hat die E-Mails an an­de­re E-Mail-Adres­sen au­ßer­halb des Leis­tung­s­um­fangs der ver­trag­li­chen Ve­r­ein­ba­run­gen mit der KONTENT wei­ter­ge­lei­tet
Ei­ne vor­zei­ti­ge Lö­schung er­folgt nur dann, wenn ge­setz­li­che Re­ge­lun­gen und/oder die vor­lie­gen­den Ge­schäfts­be­din­gun­gen KONTENT da­zu be­rech­ti­gen. KONTENT be­hält sich das Recht vor, bei Über­sch­rei­tung der Ka­pa­zi­täts­g­ren­zen der E-Mail-Post­fächer ent­sp­re­chend den ver­trag­li­chen Ve­r­ein­ba­run­gen die An­nah­me ein­ge­hen­der E-Mails zu ver­wei­gern. Eben­so ist KONTENT be­rech­tigt, Vor­ga­ben ge­gen­über dem Kun­den hin­sicht­lich der Grö­ße von E-Mail-Nach­rich­ten, die auf den ver­trag­li­che ve­r­ein­bar­ten E-Mail-Post­fächern ein­ge­hen oder von die­sen E-Mail-Post­fächer ver­sen­det wer­den kön­nen, zu ge­stal­ten. 
§ 17.2 Ab­leh­nungs­recht der KONTENT
KONTENT kann den Zu­gang von E-Mails, die an den Kun­den ge­rich­tet sind, ins­be­son­de­re un­ter den nach­fol­gend dar­ge­s­tell­ten Um­stän­den ab­leh­nen:
  • Ob­jek­tiv be­leg­ba­re Tat­sa­chen, dass ei­ne E-Mail schäd­li­che Soft­wa­re (z.B. Vi­ren, Wür­mer oder Tro­ja­ner) ent­hält
  • Ei­ne E-Mail ent­hält fal­sche oder die wah­re Iden­ti­tät des Ver­sen­ders ver­sch­lei­ern­de In­for­ma­tio­nen
  • Ei­ne E-Mail stellt ei­ne un­auf­ge­for­der­te Wer­bung oder ei­ne als Wer­bung ge­tarn­te In­for­ma­ti­on dar
  • Die ver­sen­den­de E-Mail-Adres­se bzw. der ver­sen­den­de E-Mail-Ser­ver ist in der Ver­gan­gen­heit durch den Ver­sand un­er­wünsch­ter Spam­nach­rich­ten auf­ge­fal­len und wird auf ei­ner "DNS-ba­sed Black­ho­le List" (DNSBL) ge­lis­tet
§ 17.3 Ver­bot der Ver­sen­dung von un­er­wünsch­ten E-Mails durch Kun­den
Dem Kun­den ist die Ver­sen­dung von un­er­wünsch­ten E-Mails, auch Spam-Mail ge­nannt, un­ter Nut­zung der im Rah­men der ver­trag­li­chen Be­zie­hun­gen durch KONTENT zur Ver­fü­gung ge­s­tell­ten E-Mail-Kon­ten un­ter­sagt. Als un­er­wünsch­te E-Mail im Sin­ne des § 17.3 gel­ten da­bei vor al­lem die Über­mit­tei­lung und Ver­sen­dung von un­ver­lang­ter E-Mail-Wer­bung Fer­ner ist es dem Kun­den un­ter­sagt, E-Mails an Drit­te un­ter Nut­zung der im Rah­men der ver­trag­li­chen Be­zie­hun­gen durch KONTENT zur Ver­fü­gung ge­s­tell­ten E-Mail-Kon­ten zu ver­sen­den, wenn fal­sche oder gar kei­ne Da­ten des Ab­sen­ders im Rah­men der über­mit­tel­ten E-Mail an­ge­ge­ben wer­den. Zu­dem ist der Kun­de selbst für die Ein­hal­tung der ge­setz­li­chen Vor­ga­ben zur Ge­stal­tung von Ge­schäfts­pa­pie­ren und da­mit auch der über­mit­tel­ten E-Mails an Drit­te ver­ant­wort­lich.
§ 17.4 Fol­ge des Ver­sto­ßes ge­gen § 17.3
Nutzt der Kun­de die im Rah­men der ver­trag­li­chen Be­zie­hun­gen durch KONTENT zur Ver­fü­gung ge­s­tell­ten E-Mail-Kon­ten zur Ver­sen­dung von un­er­wünsch­ten E-Mails im Sin­ne des § 17.3, so ist KONTENT zur vor­über­ge­hen­den Sper­rung der zur Ver­sen­dung ge­nutz­ten E-Mail-Post­fächer des Kun­den be­rech­tigt.
§ 17.5 Zu­wei­sung von Spei­cher­platz zu E-Mail-Post­fach
Hat der Kun­de ei­ne Zu­satz­di­enst­leis­tung zur Domain ge­kauft, wel­ches die Spei­che­rung von E-Mails er­laubt, kann er die­sen Spei­cher­platz den ein­ge­rich­te­ten E-Mail-Post­fächern zu­wei­sen. Den Ge­samt­spei­cher­platz kann der Kun­de der Pro­dukt­be­sch­rei­bung auf der Web­sei­te www.kon­tent.com und den über­mit­tel­ten Ver­trags­un­ter­la­gen ent­neh­men, wo­bei die Grö­ße der ein­zel­nen Post­fächer auf max. 4GB li­mi­tiert ist.
§ 17.6 Be­en­di­gung des Ver­trags­ver­hält­nis­ses
Nach Be­en­di­gung des Ver­trags­ver­hält­nis­ses wer­den für und an den Kun­den kei­ne E-Mails mehr wei­ter­ge­lei­tet oder zum Ab­ruf be­reit­ge­hal­ten.

§18. Be­son­de­re Be­din­gun­gen für das Web-Um­lei­tungs Modul
Die nach­fol­gen­den Aus­füh­run­gen gel­ten nur dann, wenn zwi­schen der KONTENT und dem Kun­den ei­ne ver­trag­li­che Be­zie­hung über das Web-Um­lei­tungs-Modul ge­sch­los­sen wur­de. Un­ter ei­nem Web-Um­lei­tungs-Modul im Sin­ne des § 18 ist da­bei die Um­lei­tung von (HTTP-) An­fra­gen an ei­ne vom Kun­den an­ge­ge­be­ne Webadres­se zu ver­ste­hen.

§19. Be­son­de­re Be­din­gun­gen für DNSplus
Die nach­fol­gen­den Aus­füh­run­gen gel­ten nur dann, wenn zwi­schen der KONTENT und dem Kun­den ei­ne ver­trag­li­che Be­zie­hung über die Leis­tung DNSplus ge­sch­los­sen wur­de. Un­ter DNSplus im Sin­ne des § 19 ist ein Di­enst zu ver­ste­hen, dass die KONTENT dem Kun­den im Rah­men der ver­trag­lich ve­r­ein­bar­ten Lauf­zeit zur Ver­fü­gung stellt. Mit dem Zu­satz­di­enst kön­nen durch den Kun­den ei­nem Host­na­men (Domains oder Subdomain) ein oder meh­re­re Ser­ver zu­ge­wie­sen wer­den. Die Ein­stel­lun­gen kön­nen ma­nu­ell über die KONTENT-Web­sei­te oder über ein zu Ver­fü­gung ge­s­tell­tes Soft­wa­re-Tool vor­ge­nom­men wer­den. KONTENT über­nimmt kei­ner­lei Haf­tung für die Be­di­e­nung des Soft­wa­re-Tools durch den Kun­den und mög­li­che Fol­gen.

§20. Be­son­de­re Be­din­gun­gen für Domain-Synchronisation
Die nach­fol­gen­den Aus­füh­run­gen gel­ten nur dann, wenn zwi­schen der KONTENT und dem Kun­den ei­ne ver­trag­li­che Be­zie­hung über die Leis­tung Synchronisation ge­sch­los­sen wur­de. Un­ter Synchronisation im Sin­ne des § 20 ist die iden­ti­sche Über­nah­me von Funk­tio­nen, die ei­ner Domain des Kun­den zu­ge­ord­net sind, für wei­te­re Domains. Da­zu nennt der Kun­de der KONTENT die Domain, auf die die ge­wünsch­te Leis­tung er­bracht wer­den soll.

§21. Be­son­de­re Be­din­gun­gen für Root-Ser­ver
Die nach­fol­gen­den Aus­füh­run­gen gel­ten nur dann, wenn zwi­schen der KONTENT und dem Kun­den ei­ne ver­trag­li­che Be­zie­hung über die Leis­tung Root-Ser­ver ge­sch­los­sen wur­de. Un­ter Root-Ser­ver im Sin­ne des § 21 ist die Zur­ver­fü­g­ung­stel­lung ei­nes phy­si­ka­lisch vor­han­de­nen oder vir­tua­li­sier­ten Ser­vers zu ver­ste­hen, der Pro­gram­me ver­ar­bei­tet und als Ver­tei­ler, Da­ten­bank und Spei­cher für Da­ten di­ent.
§ 21.1 Aus­schluss von Nut­zungs­mög­lich­kei­ten durch KONTENT
Ins­be­son­de­re ist ei­ne Nut­zung der Ser­ver zur Be­reit­stel­lung fol­gen­der Di­ens­te nur nach schrift­li­cher Ge­neh­mi­gung durch die KONTENT er­laubt.
  • IRC (In­ter­net Re­lay Chat), z.B. IRC Ser­ver, Bots, Boun­cer
  • An­ony­mi­sie­rungs­di­ens­te, z.B. Tor, JAP, Pr­oxy­ser­ver
  • St­rea­ming-Di­ens­te
  • Down­load-Ser­vices
  • P2P-Tausch­bör­sen
§ 21.2 Ad­mi­ni­s­t­ra­to­ren­rech­te
Es kann zwi­schen der KONTENT und dem Kun­den ve­r­ein­bart wer­den, dass der Kun­den für den im Rah­men der ver­trag­li­chen Ve­r­ein­ba­run­gen ge­nutz­ten Ser­ver die al­lei­ni­gen Adi­m­in­st­ra­to­ren­rech­te er­hält. In dem vor­ge­nannt ge­schil­der­ten Fall ist der Kun­de al­lein für die Si­cher­heit des Ser­vers und der dort ent­hal­te­nen Da­ten ver­ant­wort­lich. Der Kun­de hat die Verpf­lich­tung, durch die In­stal­la­ti­on von Si­cher­heits­soft­wa­re für die Ab­si­che­rung der Ser­ver und der dort hin­ter­leg­ten In­hal­te zu sor­gen.
§ 21.3 Rech­te der KONTENT bei ver­trags­wid­ri­gem Ver­hal­ten
Wird der KONTENT be­kannt, dass der ge­nutz­te Ser­ver die Si­cher­heit und Ver­füg­bar­keit an­de­rer Ser­ver, Da­ten, Soft­wa­re oder Net­ze ge­fähr­det, so kann KONTENT den Ser­ver vor­über­ge­hend sper­ren, oh­ne dass der Kun­den für die vor­ge­nann­ten Aus­wir­kun­gen ver­ant­wort­lich ist. Für die Sper­rung kann be­reits der Ver­dacht ei­ner Be­ein­träch­ti­gung nach Satz 1 aus­rei­chen. Ei­ne sol­che Sper­rung gilt auch dann, wenn der Kun­de den zur Ver­fü­gung ge­s­tell­ten Ser­ver zur Durch­füh­rung ei­ner so ge­nann­ten De­nial of Ser­vice At­ta­cken (nach­fol­gend DoS-At­ta­cken) nutzt. KONTENT be­hält sich das Recht zur Be­en­di­gung des Ver­trags­ver­hält­nis­ses vor, wenn der Ser­ver des Kun­den wie­der­holt das Ziel ei­ner DoS-At­ta­cke wird. Da­zu ist es er­for­der­lich, dass aus Sicht der KONTENT ei­ne Wie­der­ho­lung ei­nes sol­chen An­griffs wahr­schein­lich ist und das der Kun­den vor­ab ei­ne Ab­mah­nung der KONTENT er­hal­ten hat. Fer­ner hat die KONTENT das Recht der au­ßer­or­dent­li­chen Kün­di­gung, wenn trotz Ab­mah­nung wei­te­re DoS-At­ta­cken er­fol­gen und KONTENT kei­ne zu­mut­ba­ren tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten zur Be­en­di­gung oder Ab­wehr sol­cher DoS-At­ta­cken hat. Eben­so kann die KONTENT den Ser­ver des Kun­den sper­ren, wenn der KONTENT be­kannt wird, dass der Ser­ver zur Ver­sen­dung von un­er­wünsch­ter Wer­bung ge­nutzt wird.
§ 21.4 Ver­bot der Nut­zungs­über­las­sung an Drit­te durch Kun­den
Die Über­las­sung des Ser­vers zur Nut­zung an Drit­te, de­ren Iden­ti­tät nicht be­kannt ist, ist dem Kun­den un­ter­sagt. Satz 1 gilt da­bei für die voll­stän­di­ge oder teil­wei­se Über­las­sung des Ser­vers. Ver­letzt der Kun­de die­se ver­trag­li­che Pf­licht, ist KONTENT zur au­ßer­or­dent­li­chen Kün­di­gung be­rech­tigt.
§ 21.5 Fol­gen der Pf­licht­ver­let­zung des Kun­den
Im Fal­le der Ver­let­zun­gen der Pf­lich­ten aus § 21.1 bis 21.3 ist der Kun­de zum Er­satz al­ler Schä­den, die durch die Ver­trags­ver­let­zun­gen ent­ste­hen, verpf­lich­tet. KONTENT in­for­miert den Kun­de über ei­ge­ne An­sprüche oder An­sprüche Drit­ter, so­bald die­se be­kannt wer­den. Der Kun­de hat so­dann die Mög­lich­keit, ei­ne Stel­lung­nah­me ge­gen­über der KONTENT ab­zu­ge­ben.
§ 21.6 Haf­tungs­aus­schluss
Für un­mit­tel­ba­re Schä­den, Fol­ge­schä­den oder ent­gan­ge­nen Ge­winn durch tech­ni­sche Pro­b­le­me und Stör­un­gen inn­er­halb des In­ter­nets, die nicht in un­se­rem Ein­fluss­be­reich lie­gen, über­nimmt KONTENT kei­ne Haf­tung.

§22. Be­son­de­re Be­din­gun­gen für Zu­satz­di­enst­leis­tun­gen
Der Kun­de hat die Mög­lich­keit, un­ab­hän­gig von ei­ner Re­gi­s­trie­rung ei­ner In­ter­net-Domain mit der KONTENT wei­te­re ver­trag­li­che Ve­r­ein­ba­run­gen über sog. Zu­satz­di­enst­leis­tun­gen zu sch­lie­ßen. Zu­satz­di­enst­leis­tun­gen im Sin­ne die­ses Pa­ra­gra­fen sind da­bei fol­gen­de Leis­tun­gen der KONTENT:
Webhosting- Modul
E-Mail- Modul
E-Mail-Wei­ter­lei­tungs- Modul
Web-Um­lei­tung- Modul
DNSplus- Modul
Syn­chro­ni­sa­ti­ons- Modul
Root-Ser­ver
§ 22.1 Ver­trags­schluss
Bei Ver­trags­schluss wird zwi­schen dem Kun­den und der KONTENT der Um­fang der Leis­tun­gen ve­r­ein­bart. Da­zu wählt der Kun­de den Um­fang der ver­trag­li­chen Nut­zungs­ve­r­ein­ba­rung der Zu­satz­di­enst­leis­tun­gen aus. Die KONTENT nimmt die­se Er­klär­ung des Kun­den durch die Über­mitt­lung ei­ner ent­sp­re­chen­den Ver­trag­s­er­klär­ung an.
§ 22.2 Än­de­rungs­mög­lich­kei­ten des Kun­den
Der Kun­de hat die je­der­zei­ti­ge Mög­lich­keit, den Um­fang der ver­trag­lich ge­nutz­ten Zu­satz­di­enst­leis­tun­gen zu än­dern. Ei­ne sol­che Än­de­rungs­mög­lich­keit be­steht täg­lich. Wird durch die Än­de­rung der ver­trag­li­chen Ve­r­ein­ba­rung ein höhe­res Ent­gelt ge­gen­über der KONTENT fäl­lig, so gilt die­ses Ent­gelt bis zum En­de der ver­trag­lich ve­r­ein­bar­ten Lauf­zeit. Wird durch die Än­de­rung der ver­trag­li­chen Ve­r­ein­ba­rung ein nie­d­ri­ges Ent­gelt ge­gen­über der KONTENT fäl­lig, so er­teilt die KONTENT ei­ne Gut­schrift auf die zu­künf­ti­gen Ent­gelt­leis­tun­gen des Kun­den inn­er­halb des ge­sch­los­se­nen Ver­tra­ges.